Weihnachtsgruß der Seniorenbegleitung Mirjam Förster
„Hört der Engel helle Lieder
Klingen das weite Feld entlang,
und die Berge hallen wider …“
Freundlich strahlen die beiden Holzfiguren Licht und Wärme in den dunklen, kalten Dezemberabend hinaus. Es sind Engel und Bergmann, die seit langem als traditionelle Adventsdekoration gelten. Man kann Sie an Schwibbögen oder wie abgebildet als Figurenpaar in den Fenstern festlich geschmückter Häuser finden. Ursprünglich hatten sie – wie viele klassische Weihnachtsfiguren – einen praktischen Nutzen: sie sollten mit ihren Kerzen den Erzgebirgern den Weg weisen und die schwere, gefährliche Arbeit in der Dunkelheit erleichtern.
Dabei gibt es viele Deutungen zu der Symbolik der Figuren: u.a. steht der Engel für Schutz und Bewahrung, der Bergmann stellt ein Ebenbild der Minenarbeiter dar; sie versinnbildlichen aber auch das geistliche und alltägliche Leben und stehen für das Weibliche und Männliche.
In der Weihnachtsgeschichte ist es ein Engel, der den Hirten die frohe Botschaft von der Geburt eines besonderen Kindes bringt. Als erste hören sie einfache Menschen: die Hirten, die in der Nähe von Bethlehem ihre harte Arbeit tun.
So kommt die Weihnachtszeit in unseren Alltag, unterbricht ihn und birgt auch für uns die Möglichkeit, innezuhalten, uns eine andere Richtung zu zeigen und uns für die danach liegende Zeit zu stärken.
Ich wünsche Ihnen im Namen unseres gesamten Teams Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Ihre Mirjam Förster
(Bildquelle: M. Förster; Liedquelle: Text: Otto Abel 1954 nach dem französischen „Les anges dans nos campagnes“, 18. Jahrhundert, Melodie: Frankreich, 18. Jahrhundert)
